BeethovensLehrmeister

Datum
Samstag, 26.09.2020
20:00 Uhr
Ort
Klosterbasilika Knechtsteden
Ticketinfo

29/23/15/10* €

Ermäßigt: 23/17/12/8* €

zzgl. VVK-Gebühr

*mit eingeschränkter Sicht

Andrea Luchesi
Stabat Mater
für Soli, Chor, 2 Klarinetten, Fagotte, Streicher und Basso continuo
Miserere
für Soli, Chor, 2 Klarinetten, Hörner, Fagotte, Streicher und Basso continuo
Christian Gottlob Neefe
Concerto pour le Clavecin
für Cembalo, 2 Oboen, Hörner, Streicher und Basso continuo
Der Regen strömt, der Sturm erwacht
Eine Serenata für eine Stimme und Klavier
Das Große Halleluja
für vierstimmigen Chor, 2 Klarinetten, Fagotte, Trompeten, Pauken, Streicher und Basso continuo
Ferdinand Ries
Requiem & Dies Irae
für Soli, Chor und Orchester (neuzeitliche Erstaufführung)
Ludwig van Beethoven
Chorfantasie op. 80
für Solisten, Chor, Klavier und Orchester
Tobias Koch, Hammerklavier
Veronika Winter
Magdalena Hinz
Andreas Post
Carsten Krüger
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Hermann Max
Tickets sind ab dem 2.6. telefonisch unter 0221-2801 bei KoelnTicket erhältlich. Hier können Sie Tickets für die Veranstaltung online bestellen.

19 Uhr – Einführungsgespräch in der Klosterbibliothek

Im Festivalfinale rivalisieren Werke des Bonner Hoforganisten Johann Gottlob Neefe, des Hofkapellmeisters Andrea Luchesi und des hochbegabten Ferdinand Ries mit Beethovens Chorfantasie. Ries, Spross einer Bonner Musiker-Dynastie, ist Beethovens begabtester Schüler und unterstützt seinen Lehrer zusammen mit seiner Familie fürsorglich. Sein in Knechtsteden neuzeitlich erstaufgeführtes Requiem gilt zurecht als Meisterwerk. Neefe erkennt als erster und gründlicher Lehrer Beethovens schnell die außergewöhnliche Begabung des aus problematischen Verhältnissen stammenden Ludwig, macht ihn mit älterer Musik vertraut und ermuntert ihn, ein umfassendes kompositorisches Handwerk zu erlernen. Bachs Musik durchzieht den vierjährigen Unterricht wie ein Leitfaden. Der Lernende bewundert Bach und ist hochmotiviert.

Luchesi macht als Italiener – wie später Salieri – den jungen in den Veranstaltungen der Bonner Hofkapelle orgelspielenden Beethoven mit der italienischen Musik der Zeit vertraut und zeigt ihm, wie man modern und kontrapunkt-vergessen komponiert. Als Tonsetzer genießt der polyglotte und weltoffene Luchesi in Europa höchstes Ansehen.

Als der schon berühmte Beethoven kurz vor Weihnachten 1808 ein prächtiges Programm für seine Akademie im Theater an der Wien sucht, verzichtet er auf seine 5. und 6. Sinfonie, das 4. Klavierkonzert und Teile seiner C-Dur-Messe. Stattdessen komponiert er kurzerhand für einen mitreißenden Abschluss des Konzertes seine Chorfantasie. Durch das groß besetzte Orchester, den brillanten Klavierpart und den von ihm selbst textierten Chor-Part ist damals in Wien und nun in Knechtsteden das Werk ein glanzvolles Grand Finale.

Tobias Koch als Klaviersolist und die Rheinische Kantorei haben mit dem Kleinen Konzert bewährte und liebevolle Begleiter.


Aufzeichnung durch

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen.

Den Browser jetzt aktualisieren

×